Sonntag, 7. August 2011

AAA-RMAGEDDON


„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“ 
- Ludwig von Mises.

Die Ratingagentur Standard and Poor’s hat erstmals in der Geschichte den USA die Bestnote „AAA“ entzogen und die Bonität auf „AA+“ abgestuft mit Outlook negativ. Amerika und damit auch Europa haben von den Bonitätswächtern eine schallende Ohrfeige erhalten.

Der Politiker: "Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht", zeigt jetzt was wirklich in den westlichen Regierungen für Potential vorhanden ist! Null



Denn die Realität sieht etwas anders aus!

Welt: Die Angst vor dem weltweiten Kollaps
Die USA verlieren die Bestnote, an der Börse herrscht Panik, die Weltwirtschaft taumelt. Die Staaten haben sich in der Krise verausgabt und stehen am Rand der nächsten.
Die aktuelle Spiegel-Coverstory: Geht die Welt bankrott?

infokriegernews: Katastrophe an den Börsen, Black Monday?
Der Dead Cat Bounce scheint abgeschlossen zu sein und nun die zweite Runde des Crashs im Beginn. Die Krise war nie – zu keinem Zeitpunkt – vorbei, wie man versuchte den Menschen klar zu machen. Es wurde mit viel “Geld” Zeit gekauft, mehr nicht. Die Anzeichen sind deutlich und die Folgen sind mit möglicherweise Katastrophal nicht übertrieben. Der Handlungsspielraum der Wirtschaftsnationen ist massiv ausgeschöpft und was im Augenblick an die Tür klopft, sieht aus wie ein Weltwirtschaftlicher Hurricane.
Michael Mross - Markets crash signals end of capitalism – economist

Da ja in Israel die Woche am Sonntag beginnt, läuft dort auch der Handel an der Börse Tel Aviv.
Börse bei -6% Handel ausgesetzt: Tel Aviv Stock Exchange opens with 6% losses as global crisis felt in Israel

Michael Mross Economic Analyst and Author bei Russia Today!



godmode-trader: DAX – In dieser Woche in Bärenmarkt geschossen
Harter Tobak, ganz harter Tobak. Mit dem Sell Off im Verlauf dieser Woche wurde der DAX schlagartig von seinem Bullenmarkt in einen Bärenmarkt bugsiert. Die von mir als entscheidend angegebene Unterstützung bei 6.900 Punkten ist signifikant unterschritten. Werfen Sie einen Blick auf den folgenden DAX Chart. Sie erkennen sofort , dass eine vergleichbare charttechnische Situation im Januar 2008 vorlag. Der Bruch des EMA50 auf Wochenbasis (w) bei 7.400 Punkte läutete den gewaltigen Bärenmarkt des Jahres 2008 ein.
Die EZB wird HEUTE mal wieder eine Krisensitzung abhalten. Per Telefonkonerenz mit dabei: alle wichtigen Finanzminister und Vertreter der G7. Themen: PIIGS-Bonds und US-Downgrade.

Möglicher Finanzcrash am morgigen Montag?
Bilder: Screenshots Russia Today

Samstag, 6. August 2011

Am Tag, als der Dollar starb

Die deutsche Fassung des NIA-Videoclips "the day the dollar died". So oder so ähnlich könnte es in nicht allzuferner Zukunft geschehen. Und dann wird es nicht beim Dollar bleiben. Auch der Euro ist ja eine ungedeckte Währung, die ihr Vertrauen auf Dollarreserven gründet.



Barroso: "Wir verteidigen den Euro, koste es, was es wolle".
Hankel: Eine Währung die gerettet werden muss, ist keine Währung.


Na, wer hat wohl recht?



Goldseiten
Crashprophet Max Otte: "An den Finanzmärkten ist es der Crash"
"Ich behalte meine Aktien, aber ich behalte auch mein Gold", so Prof. Dr. Max Otte von der FH Worms. Der "Crash-Prophet" hat das Vertrauen in die Politik verloren. "Die Politik ist zu einem Anhängsel der Finanzoligarchie geworden." Die Finanzmarktakteure schreiben sich, nach Meinung des Experten, ihre Regeln selbst.


Wirtschaftsfacts.de
Anzeichen für neue Finanzkrise verdichten sich
Die sich in Aufruhr befindenden Finanzmärkte und ein sich teils drastisch verlangsamendes Wirtschaftswachstum werden Politiker in der ganzen Welt wahrscheinlich abermals zu einer weitläufigen Kooperation – wie bereits in den Jahren 2008/2009 – zwingen, um den Ausbruch einer neuen Finanzkrise zu verhindern.



Handelsblatt
Fannie Mae verschlingt weitere Milliarden
Der US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht erneut Milliardenhilfen. Nach einem weiteren hohen Quartalsverlust beantragte der verstaatlichte Konzern nach Angaben vom Freitag zusätzliche Mittel von 5,1 Milliarden Dollar. Damit erhöhen sich die staatlichen Hilfen für das Unternehmen seit 2008 auf mehr als 104 Milliarden Dollar. Fannie Mae habe bereits 14,7 Milliarden Dollar in Form von Dividenden zurückzahlen können, teilte das Unternehmen mit.


Blognition
Bailout-Müdigkeit
Nicht nur die europäischen Steuerzahler sind müde geworden: Erst mussten sie für Banken aufkommen und dann für ganze Länder. Ein Ende ist nicht in Sicht. Auch die Politiker sind erschöpft, denn in endlosen Diskussionen, Meetings, Gipfeln und Foren geht es immer wieder nur um dasselbe: um Lösungen für die gewaltigen Schuldenberge. Jedes dieser Treffen sollte endlich einen Schlussstrich ziehen unter die Schuldenkrise, jedes Treffen die Märkte beruhigen.


Querschüsse
Italien mit schwachen Daten zur Industrieproduktion
Das italienische Statistikamt ISTAT verdeutlichte heute mit den Daten zur breit gefassten Industrieproduktion für Juni 2011, wie schwach die italienische Realwirtschaft aufgestellt ist und das Italien ein großes Stück von industrieller Leistungsfähigkeit entfernt ist und dies eine negative Aussagekraft hat, in Bezug auf die hohe Staatsverschuldung.

Rott & Meyer
Bill Bonner: Eine Vision von scheinbarem Wirtschaftswachstum
Die Europäer versuchen, einen Ausweg aus der Schuldenkrise zu finden. Auch die Amerikaner versuchen das mit ihrem Schuldenproblem. Währenddessen scheinen die Chinesen ihre Bäume nach Moos zu untersuchen, mit Schulden hat China jedenfalls kein Problem…



Goldseiten
Wir drucken Bonds - kein Geld
ZAHLUNGSAUSFALL im Bereich der Staatsschulden ist eine Frage, die nach wie vor ernsthafte Investoren bewegt. Selbst China hat die USA gewarnt und gefordert, sie mögen Verantwortung zeigen. Gleichzeitig nehmen uns Theorien gefangen, die eher hier und da, vom Hörensagen, bruchstückhaft zusammengetragen und dann zusammengebracht werden. Dann meint auch noch Obama, Haushaltskürzungen wären nicht fair, wenn nicht auch die Steuern für Reiche und Unternehmen erhöht würden. Was dieser Debatte jedoch fehlt, ist common sense - gesunder Menschenverstand.

Wahrheiten.org
Aufschwung oder finale Propaganda?
Niemand hat die Absicht, einen Aufschwung zu erfinden. Dieser findet real hier und heute statt. Zwar kann ihn nicht jeder sehen und schon gar nicht spürt ihn die Masse, aber es gilt bis zum bitteren Propagandaende: Unser Land erlebt einen Aufschwung XXL. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass die Lügen stets umso größer werden, je aussichtsloser die Lage ist. Und tatsächlich, täglich hören wir neue Lügen. Dabei hat die finale Krise noch gar nicht begonnen.


1916 "Tabora Pound" 15 Rupien Gold


Der Downgrade von S&P auf AA+ war schon lange überfällig, aber jetzt musste offenbar eine Agentur den 1. Schritt machen. Die Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Noch gravierender als das Downgrade um eine Stufe ist der negative Ausblick. Ab jetzt ist in dieser Finanzkrise alles anders - der Anker des Systems ist gebrochen.

Vermutlich wird gleich am Montag der Goldpreis durch $1700 Marke gehen, denn wenn die Treasuries schon unsicher sind, bleibt nur mehr Gold. Falls es zum Panik-Abverkauf von Dollar und Treasuries kommt, können die USA auch in 3 Tagen platt sein, so wie in 2008 bei Lehman. Die Märkte werden entscheiden. Eine der größten Schulden-Orgien geht dann zu Ende.


Montag, 1. August 2011

Die Tea-Party-Bewegung bei den Amis

Sie sind gegen den Klimaschutz, gegen eine staatliche Krankenversicherung und vor allem gegen Obama. In den USA machen die Konservativen mobil gegen ihren Präsidenten, allen voran die wachsende Tea-Party-Bewegung. Sie gibt sich als spontaner Zusammenschluss besorgter Bürgerinnen und Bürger, und ihre Anhänger wehren sich vehement gegen Vorwürfe, sie würden von ein paar Superreichen finanziert. Doch was stimmt? Der australische Filmer Taki Oldham gab sich als interessierter Bürger aus und besuchte Tea-Party-Veranstaltungen in sechs US-Bundesstaaten. Seine Reise quer durch die USA zeigt auf, wie die Tea-Party-Bewegung funktioniert und wer sie orchestriert. [videoportal.sf.tv]

DOK vom 21.03.2011

Ein entscheidender Punkt dieser Dokumentation ist der Verweis auf die Herrschaft des Geldes (Plutokratie) die sich überall in die Gesellschaft gefressen hat. Was wir schnellstens wieder brauchen, ist ein System, in dem nicht die privaten und Zentralbanken im Zentrum stehen, sondern das Volk; in dem die Banken der Wirtschaft und die Wirtschaft dem eigenen Volk zu dienen haben und nicht das Volk den Banken!

Aber Obama dient weiter der Hochfinanz, und nun geht's los: Anleger flüchten aus Euro und Dollar
Heftige Turbulenzen am Devisenmarkt: Der Dollar stürzt ab, doch den Euro erwischt es noch heftiger. Auf der Suche nach Sicherheit flüchten sich die Anleger in Yen und Franken – und natürlich in Gold.
Die Schulden bleiben die gleichen, den Schuldenabbau muss Obama erst einmal durchsetzen. Die vom Streichkonzert betroffenen Amerikaner werden wie die Griechen auf die Straße gehen und demonstrieren. Selbst die Anleger/Investoren/Bondholder begreifen was die Stunde geschlagen hat. Das Unvermeidliche wurde zu oft in die Zukunft verschoben. Jetzt muss was getan werden, aber was? Zumal, noch ist das Ganze nicht durch den Kongress durch. Es sind bisher nur Absichtserklärungen.

"Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll." (Ludwig van Mises)

Wenn das ganze wirklich demnächst zusammenkracht, dann werden wir uns auf Dinge einstellen müssen, die können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen. Es ist jedoch seit Jahrhunderten immer dasselbe Spiel. Wenige Reiche die das System verstehen werden das dumme Schafsvolk nach Strich und Faden verarschen. Es wird sich auch nichts ändern – denn wer es versteht und über ein gewisses Kapital verfügt kann in dieser Krise mit einem Megagewinn aussteigen! Egal für welche Gesellschaftsform sich das Volk entscheidet, man vernachlässigt nach gewisser Zeit die Kontrolle und es geht wieder los.

Eine These habe ich aber trotzdem: Parteien haben in künftigen Regierungen nichts mehr zu suchen, die haben zumindest im Täuschland völlig versagt. Egal ob CDU/CSU/SPD/LINKE/FDP alles falsche Doktoren die dem Standort Deutschland erheblichen Schaden zugefügt haben.

Reaktionen:
Hier: Das radikale Trio der Tea Party
Sieger: Tea-Party-Anhänger feiern Schuldenstreit als Triumph
Depression pur: USA: Immer mehr Diebstähle bei immer schlechterer Wirtschaftslage
Wann dankt er ab?: Obama lässt sich zum Narren halten