Samstag, 25. September 2010

Abseits der aktuellen Kamera - Euro-Konferenz in Berlin - Der Euro vor dem Zusammenbruch!

Initiator der Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ ist der dem linken Spektrum entstammende Journalist Jürgen Elsässer. Vortragende kommen jedoch auch aus dem eher konservativen Lager der Republik, wie etwa die beiden Professoren Wilhelm Hankel und der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider, der vor dem deutschen Verfassungsgericht sowohl gegen die Euro-Einführung im Jahr 1998 als auch gegen den Lissabon-Vertrag und gegen das Griechenland-Hilfspaket geklagt hat.



Ebenfalls dabei war der neue Star im EU-Parlament, der Brite Nigel Farage, der als Gründer der United Kingdom Independent Party den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union anstrebt. Weitere Referenten: die Finanzexperten Max Otte und Walter Eichelburg.

Wer die Konferenz verpasst hat oder die Erinnerung an dieses einmalige Ereignis nicht verblassen lassen will, kann sich freuen: Alle Referate auf der Konferenz werden professionell verfilmt und hinterher auf DVD gepresst. Außerdem werden alle Redebeiträge verschriftlicht. Sie erscheinen im Rahmen der COMPACT-Buchreihe (www.compact-reihe.de) unter dem Titel "Wege aus der Euro-Falle". Beide Artikel werden ab Dezember 2010 erhältlich sein, die DVD für knapp 25 Euro und der COMPACT-Band für 8.80 Euro. Bestellungen richten Sie bitte an: anmeldung@euro-konferenz.de

Warum das Merkel bzw. KochTV darüber nicht berichtet sollte mal in der G (Gebühren) E (Erpressung) Z (Zentrale) hinterfragt werden.

Update:
Artikel zur gestrigen Anti-Euro-Konferenz: unzensuriert.at
So lautete die Kritik des britischen Europaabgeordneten Nigel Farage. Der hagere Brite mit seiner etwas abgewetzten Aktentasche ist Sprecher der United Kingdom Indepenet Party, einer sehr erfolgreichen brüsselkritischen Bewegung, die bei den letzten Wahlen zum Europaparlament mehr Stimmen erreichte als die damals noch regierende Labour Party.
Eike Hamer, Herausgeber von Wirtschaft aktuell und Vorstandsmitglied des Mittelstandinstituts Niedersachsen, bekannte sich in seinem Vortrag bei der Euro-Konferenz in Berlin zur liberalen Marktwirtschaft. Seine Frage lautete nicht, ob direkte Deregulierungen schuld an der gegenwärtigen Krise wären. Er verfolgte einen ungewöhnlicheren, aber dennoch nicht von der Hand zu weisenden Ansatz.
Professor Wilhelm Hankel zählt weltweit zu den führenden Währungsexperten. Er war Verantwortlicher für Geldpolitik im Kabinett des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller. Er zog gegen die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung bereits 1998 vor das Verfassungsgericht und sieht die Ursachen der gegenwärtigen Krise nicht nur in maßloser Deregulierung des Banken- und Finanzsektors, sondern auch in einem zweiten Aspekt - der Währungsunion.
RT (Russia Today) mit Video: Experts gather to discuss euro’s fate




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