Donnerstag, 7. Mai 2009

Scanner verweigert die Dienste beim Bild des Jahres!!!

Lustiger Puzzlescann des BZ Artikels!!!


Noch nie in all den Jahren hat mein Scanner so einen totalen Bockmist gebaut, warum gerade jetzt? Die "Rentensicherung" ist doch ein so enorm wichtiges Thema vor der Wahl, da hätte ich gern ein schönes Bild präsentiert. Der Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Fraktion hat denn auch am Montagabend gar nicht groß über das Thema diskutiert, den Rentnern per Gesetz zu garantieren, dass ihre Bezüge in den nächsten Jahren auf keinen Fall sinken werden. Die Regierung braucht die Stimmen der vielen Millionen Rentner und der vielen Hartz-IV-Empfänger, deren täglich Brot an die Renten gekoppelt sind. Nun man sollte doch mal genauer hinhören, was da so versprochen wird: Die Renten werden nur in ihrer Höhe garantiert, aber nicht in ihrer Kaufkraft. 1.000 Euro Rente bleiben 1.000 Euro Rente, selbst wenn die Preise um mehrere Prozent steigen und die Kaufkraft der Rentner dadurch absinken wird. Sogar ohne Inflation dürften sich unsere Rentner darauf einstellen, das es 2010, 2011 und 2012 keine einzige Erhöhung mehr geben wird.

Auf die Vorlage einer schönen Frau reagiert der Scanner sofort wieder mit guten Bildern!!!

Scann's BZ vom 7.5.2009

Dienstag, 5. Mai 2009

Gesundheitsmanagement - Aerobic in der Arbeitspause!!!


Der Verfasser dieser Nachricht möchte sich von jeglichen erwähnten/aufgezeigten Handlungen distanzieren.

Fitnessübungen - im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Aerobic in der Arbeitspause

Übung D.1 Chef hat heute Urlaub / ist heute nicht da
Übung D.2 Spring so hoch wie dein Gehalt
(kann auch etwas niedriger ausgeführt werden)
Übung D.3 Beförderung/Gehaltserhöhung in Sicht
(besonders schwierig, kommt daher kaum vor)
Übung D.4 Toilette schon wieder besetzt
Übung D.5 Chef hat Scheiße gebaut

und für Fortgeschrittene :

Kündigung nach Lottogewinn!!!

Quelle: kursiert gerade per @mail durchs Land!!!
Dank an den Verfasser!!!

Agarsubventionen: Deutschland hält nix von einer Transparenzdatenbank!!!


Screenshot transparenzdatenbank.at

Viele Landwirte in der Europäischen Union bekommen Agrarhilfen. Alle Staaten müssen offen legen, an wen genau sie diese Gelder auszahlen. Fast alle tun das auch – nur ein Land weigert sich: Deutschland.

Einem EU-Gesetz zufolge muss auch Deutschland eigentlich ab dem 30. April erstmals im Internet veröffentlichen, welche Betriebe des Landes Agrar-Direkthilfen aus Brüssel erhalten. Bürger sollen dabei gezielt nach Namen, Gemeinden oder Summen suchen können.

Im Bundesland Hessen hatte ein Verwaltungsgericht Anfang der Woche die Veröffentlichung von Subventionen vorerst untersagt – nachdem Landwirte aus Datenschutzgründen Beschwerde eingelegt hatten. Nach dem Richterspruch hatte Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Offenlegung der Daten auch bundesweit gestoppt.

Na, da wird man wohl seine Gründe haben, Landwirte und Datenschutzgründe klingt gut. Bis zum 30. April 2009 werden alle Bezieher von Agrarhilfe via Internet öffentlich gemacht. Schließlich sei das "das Geld der Steuerzahler" so die EU Komission. Die Beträge werden in Direktzahlungen und Förderungen aufgeteilt.

Bei unseren Nachbarn Österreich sieht das so aus: Transparenzdatenbank
Die EU verpflichtet die Mitgliedstaaten, die EU-finanzierten und EU-kofinanzierten Beihilfemaßnahmen im Agrar- und Fischereibereich im Internet zu veröffentlichen. Die von der Landwirtschaft geforderte Transparenz wird auch im Bereich der Umweltförderung hergestellt. [transparenzdatenbank.at]
Sollen Daten zum Bürger gelangen funktioniert der Datenschutz prächtig, Bürgerdaten zum Staat da nimmt man es nicht so genau.

quellen: euronews TV - transparenzdatenbank.at

Sonntag, 3. Mai 2009

Steuersenkung

Quelle: Deutschland Debatte

Robert von Heusinger: Vergesst alle Steuersenkungen

Im Schnitt steigt die Staatsverschuldung nach einer Bankenkrise um 86 Prozent, haben die Top-Ökonomen Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart herausgefunden. Überschlagen wir kurz: Bei einem Schuldenstand von rund 1,5 Billionen Euro entsprechen 86 Prozent knapp 1300 Milliarden Euro zusätzliche Verschuldung in den kommenden Jahren!

Diese Schulden wollen verzinst werden, und zwar aus Steuergeldern. Das ist die wahre Herausforderung vor der die Wirtschaftspolitik steht - Wahlkampf hin, Wahlkampf her. Über Steuersenkungen zu reden ist in höchstem Maße unseriös. Das Gegenteil ist richtig: Die Steuern müssen erhöht werden. Und sie können erhöht werden, hat Deutschland doch eine im internationalen Vergleich verdammt niedrige Steuerquote.

Quelle: FR

Rettung für die Herren der Welt !!!!

Von Walter K. Eichelburg
Sonntag, 3. Mai 2009

Warum macht man überall diese Bailouts der Banken, auch wenn die Staaten daran zugrunde gehen? Es macht keinen Sinn, dieses System der untergegangenen Konsum- und Spekulationskredite weiter zu erhalten.

Verschiedene Kommentatoren (Chris Laird und andere) nehmen an, dass die Regierungen und Zentralbanken allein im Westen inzwischen etwa 20 Billionen in ihre Finanzsysteme gesteckt haben, primär über die Monetisierung von Giftpapieren diverser Art. Trotzdem hat das keine „Gesundung“ bewirkt, nur den Kollaps bis jetzt hinausgeschoben. Anstatt die Banken, wie es immer mehr Autoren verlangen, zusammenkrachen zu lassen und dann etwas Neues aufzubauen, rettet man weiter die maroden Geldhäuser, die vor einigen Jahren Unmengen an Subprime-Krediten vergeben haben, die jetzt uneinbringlich sind.

In den USA sind die Immobilienpreise teilweise bereits um 60 Prozent gesunken, ein Ende der Talfahrt ist weiter nicht in Sicht. Die Banken gehen dort her und lassen nagelneue Häuser mit kleinen Defekten, die sie eingezogen haben, abreißen, um nicht noch Geld hineinstecken zu müssen. Die nächsten Wellen an Ausfällen kommen von Kreditkarten- und Konsumschulden sowie vom „Commercial Real Estate“, also Gewerbeimmobilien wie Shopping Malls, die nicht nur in den USA reihenweise schließen.

Es macht keinen Sinn, dieses System der untergegangenen Konsum- und Spekulationskredite weiter zu erhalten. Diese Kredite werden im „Kondratieff-Winter“, wo wir jetzt sind, abgebaut – das zeigt sich nun überall.

Die „Herren der Welt“

Warum macht man überall diese Bailouts der Banken, auch wenn die Staaten daran zugrunde gehen? Ganz einfach: Die Banker wären ihre Jobs los und würden vermutlich vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Das Gefängnis schmeckt ihnen überhaupt nicht, wie einige Fälle in Österreich, wo man Bank-Bosse eingesperrt hat, zeigen. Offenbar ist es ihnen nicht nobel genug.

In einer kürzlichen Ausgabe der „New York Times“ fand ich zuletzt ein schönes Kreisdiagramm über die Leute, auf die der derzeitige US-Finanzminister Tim Geithner „hört“. Der ganze angestellte Wall-Street-Adel ist dargestellt, mit Bild und Namen: Jamie Dimon, LLoyd Blankfein, Jeffrey Immelt und natürlich Robert Rubin – allesamt derzeitige und frühere CEOs von großen Finanzfirmen. Das sind die wahren Herren der derzeitigen US-zentrierten Welt. Man kann dazu sicher noch einige Nicht-US-Bank-CEOs wie Joe Ackermann von der Deutschen Bank zählen.

Sie sind zwar alle Multimillionäre, aber trotzdem Angestellte von Banken. Sie sind derartig arrogant, dass sie zwar staatliche Bailouts ihrer Banken für die eigenen Fehler verlangen, aber beim persönlichen Einkommen keinerlei Abstriche machen wollen, dagegen prozessieren sie auch.

Sehen wir uns einmal den wichtigsten Herrn dieser Welt an, Lloyd Blankfein von Goldman Sachs. Goldman Sachs ist unbestritten der Primus der Wall Street und auch der Manipulation der Politik. Blankfein ist der Sohn eines Postboten, der sich hinaufgearbeitet hat. Sein Vorgänger als CEO von Goldman Sachs war Hank Paulson, der bis vor einigen Monaten US-Finanzminister war – ein Meister-Manipulator der Märkte. Paulson ist der Sohn eines Juweliers, auch kein Rockefeller-Erbe oder ähnliches.

Die Macht und das Einkommen dieser „Herren der Welt“ hängt allein an ihren Banker-Jobs. Daher dürfen sie diese nicht verlieren, genausowenig wie die Politiker ihre eigenen Jobs verlieren möchten. Daher ist leicht verständlich, dass diese beiden Gruppen alles tun, um ihr bestehendes System und damit ihre Jobs zu verlängern. Aber allzu lange geht es nicht mehr.

Zuerst erschienen bei ef-online

Kurzer Prozess - Italien beschlagnahmt Vermögen von 4 Banken

Verdacht auf Betrug zulasten der Stadt Mailand

Mit dabei, wie sollte es auch anders sein, auch Eigentum deutscher Banken!!!

Die italienische Justiz hat einem Zeitungsbericht "Corriere della Sera" (+ Euronews TV) zufolge Eigentum deutscher Banken beschlagnahmt. Unter den betroffenen J.P Morgan und UBS seien auch die Deutsche Bank und die deutsche Depfa.

Das beschlagnahmte Eigentum wie Konten und Immobilien hat wohl einen Wert von fast 476 Millionen Euro (laut Euronews). Auch Besitztümer zweier früherer Angestellter der Stadt Mailand seien beschlagnahmt worden.

Die Ermittler werfen den Banken und den beiden städtischen Angestellten schweren Betrug vor. So sollen die Banken die Stadt nicht über Risiken von Finanzprodukten informiert haben, die in diesem Zusammenhang ausgegeben wurden. Es soll sich insgesamt um Finanzderivate im Wert in 1,6 Mrd. handeln die jetzt so gut wie nix mehr wert sind..


Die goldenen Jahre sind vorbei für die Banken!!!!


Quellen: euronews TV - rp-online.de

Samstag, 2. Mai 2009

USA: Chrysler stoppt Produktion

Es gibt immer noch die totale Überkapazität am US-Automarkt, ob die Produktion bei Chrysler je wieder angefahren wird?

Handelsblatt: Bei Chrysler stehen die Bänder still

Zwar will der zahlungsunfähige US-Autobauer über den Weg der Insolvenz gerettet werden. Doch zunächst ist die Produktion gestoppt worden; die Bänder stehen still.

Falls nicht, wird aus einer Chapter 11 Insolvenz (Restrukturierung) eine Chapter 7 die Insolvenz (Auflösung der Butze).

Wow, US-Automarkt bricht um ein Drittel ein

In den USA wurde im April ein Drittel weniger Autos verkauft wie in den katastrophalen Vormonaten. Neben den US-Herstellern trifft diese Misere auch die deutsche Konkurrenz hart.


Macht Amerika bald schlapp!!!!


Talfahrt der USA, diesmal reißt es sogar den Teufel mit!!!